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Buchausstellung zur Banned Books Week in der Leselounge

In der Leselounge ist bis Ende des Monats eine kleine Buchausstellung zur Banned Books Week zu sehen. Was steckt hinter dieser Woche? 

Bücher eröffnen neue Perspektiven, ermöglichen Einblicke in unterschiedliche Lebenswelten und unterstützen die persönliche Meinungsbildung. Die internationale Banned Books Week, die vom 4. bis 10. Oktober 2026 stattfindet, lenkt den Blick darauf, dass der freie Zugang zu Literatur und Wissen keineswegs überall selbstverständlich ist. Das diesjährige Motto lautet: „Let Books Be. Protect the Freedom to Read“. Ins Leben gerufen wurde die Banned Books Week 1982 in den USA von der Bibliothekarin Judith F. Krug, die damals das Office for Intellectual Freedom der American Library Association leitete. Anlass war ein deutlicher Anstieg der Versuche, Bücher wegen ihrer politischen, gesellschaftlichen oder religiösen Inhalte aus Bibliotheken, Schulen und Buchhandlungen entfernen zu lassen.

Unsere Praktikantin Maja Brandt hat zum Thema "Banned Books" folgendes zusammengetragen: 
„Harry Potter“, „Anne Frank Tagebuch“, „The hate u give“, diese Werke sind Beispieltitel der „Banned Books“. Unter dem Begriff versteht man Literatur, die in den USA aus der Schullektüre, den Schulbibliotheken und öffentlichen Bibliotheken verbannt wurde. Besonders stark sind hier Bücher von Autor:innen betroffen, die die Themen: Queerness, Rassismus, Sexualität, Politische Kritik und unterschiedliche Lebensanschauungen behandeln. Tausende von Buchtiteln sind bereits von den „book bans“ betroffen.

Politische Hintergründe, die in den USA durchgesetzt werden sollen, führen zu den book bans. Auch Eltern sorgen durch Bewegungen wie die „Moms of Liberty“ dafür, dass die Banned Books vorangetrieben werden. Die Bibliothekar:innen in amerikanischen Schulbibliotheken werden zunehmend bedroht, um den Druck auf Bibliotheken weiter zu erhöhen. Die Banned Books haben in den USA bereits ein extremes Ausmaß erreicht. Es gibt jedoch einigen Widerstand gegen diese Verbannungen von Büchern, der immer weiter wächst. Gerade in Deutschland gibt es zunehmend Veranstaltungen, die ein Zeichen gegen die Zensur und für die Meinungsfreiheit setzten wollen. Es wird immer wieder auf die Titel der Banned Books aufmerksam gemacht. Außerdem werden Veranstaltungen organisiert, in denen aus den Büchern laut vorgelesen wird, um zu zeigen, wie wichtig die freie Äußerung der eigenen Meinung ist und auch bleiben sollte.


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